Hegen und pflegen

Jagd ist mehr als Schiessen. Denn Jägerinnen und Jäger leisten viel gemeinnützige Arbeit. Rund ein Viertel ihrer umfangreichen jagdlichen Aktivitäten setzen sie für das Wild und die Aufwertung des  Lebensraumes ein – und das unentgeltlich.

Lebensraum schützen
Jägerinnen und Jäger engagieren sich in der ganzen Schweiz für  Naturschutzprojekte. Nur eine kleine Auswahl: Neugestaltung des Feuchtgebiets in Monté, Cazis GR, Wiederherstellung des Waldweihers und der Waldlichtung Grütterwasen im Jagdrevier Bernhardzell in der Gemeinde Waldkirch oder Hegeprojekte im Gebiet Pizol. 

Schäden beheben
Vor allem Wildschweine verursachen erhebliche Schäden im  Kulturland. Jägerinnern und Jäger unterstützen die Behebung dieser Schäden. Durch die Jagd können Schäden vermindert und der Wildschweinbestand in Grenzen gehalten werden.

Fallwild bergen
Jäger und Wildhüter bergen verletzte oder tote Tiere nach Verkehrsunfällen. Sie kümmern sich auch darum, dass die Tiere versorgt oder falls nötig von ihrem Leiden erlöst werden.

Rehkitze retten
Rehe setzen ihre Kitze ins hohe Heugras. Damit sind sie gegenüber Feinden perfekt getarnt. Alljährlich fallen jedoch unzählige Rehkitze dem Mähtod zum Opfer. Die Jägerschaft versucht mit Unterstützung der Bauern, möglichst viele Jungtiere zu retten.

Öffentlichkeit sensibilisieren
Mit Exkursionen und Vorträgen informieren Jägerinnen und Jäger über ihre Aufgaben und die Anliegen der Wildtiere. Dazu zählt auch die wertvolle Arbeit mit Jugendlichen.

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